Prusa i3 MK3S
FDM-Druck
Beschreibung des Geräts
Der Prusa i3 Mk3s hat sich aus dem Open Source 3D-Druck Projekt „RepRap“ entwickelt. Das heißt, die Konstruktionspläne und die Programme des 3D-Druckers sind frei verwendbar. Viele Bauteile des 3D-Drucker sind ebenso Druckteile, also der Drucker „repliziert“ sich selber.
Mit dem Gerät können verschieden Werkstoffe gedruckt werden (zB. ABS, PLA, PETG und Nylon). Die Prusa Drucker sind relativ einfach und unkompliziert zu bedienen und bestechen durch ihre robuste Bauart und Haltbarkeit.
Technische Daten
Druckvolumen: 250 x 210 x 210 mm (b x l x h)
Extruder: Standard 0,4 mm Düse (auswechselbar)
Schichthöhe: 0,05 mm – 0,35 mm
Software im Lab für das Gerät
Funktionsweise
Der Prusa i3 Mk3 arbeitet mit dem Schmelzschicht-Verfahren (FDM – Fused Deposition Modeling). Hierfür wird ähnlich wie bei Heißkleber ein Kunststoffaden geschmolzen und durch eine Düse gedrückt. Der Druckkopf (auch Extruder genannt) fährt Schicht für Schicht ab und trägt somit Material erst auf das Druckbett, später auf die bereits bestehenden Schichten auf.
Druckdaten
Die gebräuchlichsten Dateiformate für das Speichern von fertig bearbeiteten 3D-Objekten (3D-Vektorgrafiken) sind .stl und .obj. Für einfache Modelle ist das STL-File meistens die beste Wahl.
Filament
Der 3D-Drucker kann verschiedene Kunststoffe verarbeiten:
- PLA (Polylactid, Polymilchsäure) – Sicher und einfach zu drucken.
- ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol) – Giftige Dämpfe möglich!
- PETG (Polyethylenterephthalat – Glycerin) – Einfach zu drucken und robust.
- Nylon (Polyamid) – Schwer zu drucken, Material zieht Feuchtigkeit an.
- TPU (thermoplastisches Polyurethan) Langsam zu durcken und hat gummiähnliche Elastizität.
Im techLAB wird standardmäßig mit PLA gedruckt. Für spezielle Anwendungen können jedoch andere Materialien von Vorteil sein.