Spielsteine in Inkscape zeichnen und mit dem Lasercutter schneiden.
Spielsteine für selbstentwickeltes Spiel „蓮“
Kann auf dem 12*12 "Go"-Spielbrett gespielt werden. Spielanleitung in der Beschreibung! 8 mal 2er Spielstein, 6 mal 3er Spielstein, 4 mal 5er Spielstein, 1 Spielstein "Lotus", 1 Spielstein "Zauberer"
Beschreibung
So wird gespielt: 2 Spieler verfügen jeweils um 9 runde Spielsteine mit den Zahlen 2, 3, 5 (Die Zahlen können dem jeweiligen Spieler durch die Schriftart zugeordnet werden. Ziel des Spiels ist es, entweder alle Steine des Gegners gefangen zu nehmen, oder alle seine Steine mit dem Lotus Spielstein zu verbinden.
In einem Zug kann der Zugspieler mit 2 Spielsteinen jeweils 1 Aktion durchführen. Es gibt 4 verschiedene Züge, die man mache kann:
1. Bewegung
2. Übernahme
3. Rücknahme
4. Einsetzen/Wiedereinsetzen
Um die Spielsteine überhaupt aufs Spielbrett zu bekommen, müssen die Spieler die Aktion „Einsetzen“ benutzen. Dadurch kann man einen Spielstein auf ein beliebiges Kreuz (Achtung: nicht Feld!) platzieren. Wichtig ist, dass ein Einsetzen generell alle zu Beginn des Zuges verfügbaren Aktionen in Anspruch nimmt, ausgenommen man platziert den Stein auf einen dieser Koordinaten [4D, 4G, 4J, 7D, 7G, 7J, 10D, 10G, 10J], wodurch man 1 Aktion für einen anderen Spielstein noch frei hat.
Beispiel für einen Spielanfang:
Spieler 1 platziert einen 5er auf 4D und seinen anderen 5er auf 4G
Spieler 2 platziert einen 2er auf 5F kann dadurch aber keinen weiteren Stein platzieren
1. Bewegung:
Die Spielsteine unterscheiden sich in ihrer Bewegungsreichweite, ihrer Stärke und ihrer Lininenreichweite. Ein 2er Stein kann sich maximal 2 Felder vertikal/horizontal aber NICHT diagonal bewegen, hat eine Stärke von 5 und eine Linienreichweite von 2 in jede Richtung (auch diagonal). Ein 3er Stein kann sich maximal 3 Felder bewegen (auch nicht diagonal), hat eine Stärke von 3 und eine Linienreichweite von 3 in jede Richtung („“). Ein 5er Stein kann sich maximal 5 Felder nicht diagonal bewegen, hat eine Stärke von 1 und eine Linienreichweite von 5 in jeder Richtung („“).
Wenn man einen bewegt, darf man keine anderen Steine auf dem Weg überspringen. Eine Bewegung nimmt 1 Aktion in Anspruch, außer man bewegt sich nicht über die Maximaldistanz des Steins. Macht man das, wird die Anzahl für diesen Stein verfügbaren Aktionen auf 2 erhöht, wodurch man noch eine Aktion machen kann (aber nicht noch einmal bewegen).
2. Übernahme:
Um einen gegnerischen Stein zu übernehmen, muss man mit seinem in Linienreichweite (auch diagonal) zu dem gegnerischen Stein sein. Außerdem muss die Stärke des angreifenden Steins höher oder gleich der gravierten Zahl des gegnerischen Steins sein und es muss noch eine Aktion für den Stein übrig sein. Trifft dies zu, wird der Platz des gegnerischen Steins von deinem Stein eingenommen und der gegnerische Stein entfernt.
3. Rücknahme:
Man hat alternativ auch die Möglichkeit, selbst einen eigenen Stein vom Spielfeld zu nehmen. Man macht das, um in einem späteren Zug den Stein auf eine bessere Position zu setzen, oder um ihn aus einer gefährlichen Situation zu befreien. Dieser zug kostet 1 Aktion, allerding ist sie nur 1 mal pro Zug möglich.
4. Wiedereinsetzen
Beim Wiedereinsetzen gibt es 2 verschiedene Ausgangssituationen:
1. Man ist gezwungen einen zuvor entfernten Stein im nächsten Zug in eine Ecke des Feldes zu platzieren, was alle verfügbaren Aktionen verbraucht. Wenn alle Plätze durch andere Steine blockiert sind, kann der Stein nicht wiedereingesetzt werden und wird somit ENTGÜLTIG aus dem Spiel genommen. Im Anschluss muss man auch in dieser Situation den Zug an den Gegner abgeben.
2. Man kann einen in einem früheren Spielzug zurückgenommenen Stein wiedereinsetzen. Hier gelten die normalen Regeln wie fürs erste Einsetzen am Anfang des Spiels (Koordinaten).
Ein wesentlicher Bestandtteil des Spiels sind außerdem Linien. Linien haben mehrere Eigenschfaten im Spiel und werden sowohl diagonal als auch vertikal von den Spielsteinen erzeugt. Wenn eine erzeugt Linie 1 Feld neben einem deiner Spielsteine erreicht und sie nicht von gegnerischen Spielsteinen unterbrochen wurde, gelten diesese beiden Steine als verbunden. Jetzt Folgen die Funktionen dieser Verbindungen:
1. Mauer: Wenn eine Verbindung erzeugt wird, oder wenn sich ein gegnerischer Stein in die Verbindung bewegt, wird er sofort entfernt und gilt als übernommen. Die Stärke der Steine ist dabei vollkommen irrelevant!
2. Zauberer rufen: Wer es schafft, als erstes ein QUADRAT als Verbindungsform zu erzeugen, erhält den Zauberer Spielstein. Nähreres dazu kommt noch später.
3. Lotus planzen und das Spiel gewinnen: Wenn man es schafft, eine ununterbrochene Verbindung zwischen allen seinen Spielsteinen zu erzeugen, wird der Lotus Spielstein in das Mittelkreuz gelegt. Verbindet man dann den Lotus mit seinen restlichen Spielsteinen, hat man das Spiel gewonnen! Zum Lotus an sich folgt jetzt ein Abschnitt.
Der Lotus Spielstein:
Der Lotus Spielstein ist der Schlüssel zum Sieg neben der Zerstörung aller gegnerischen Steine. Nachdem er in die Mitte gelegt wurde, verlässt er bis zum Spielende nicht seine Position kann also nicht entfernt, oder bewegt werden und hatte auch keine Linienreichweite. Obwohl er aber eine neutrale Figur ist, kann der Spieler, der eine vollständige Verbindung unter seinen Steinen erzeugt hat den Lotus mit seinen Steinen verbinden, um zu gewinnen. Dieses Recht können aber theoretisch auch beide Spieler gleichzeitig haben. WICHTIG: Wenn man eine vollständige Verbindung erzeugt hat, erhält man alle seine vollkommen aus dem Spiel genommenen Steine zurück, weil man eben diese Steine auch noch verbinden muss, damit es zählt.
Der Magier Spielstein:
Der Magierspielstein ist ein Sonderspielstein, denn der Spieler erhält, der zuerst eine quadratische Verbindung oder ein Parallelogramm erzeugt hat. Die Ausmaße der Form sind dabei egal. Sofort nachdem die Verbindung erzeugt wurde, platziert der Zugspieler den Zauberer auf ein beliebiges, unbesetztes Feld. Da dies eine Sonderaktion ist, wird keine Aktion dafür benötigt. Der Zauberer hat eine unendliche Linienreichweite und zerstört alle Spielsteine (auch die eigenen), die die Linie berühren. Er kann also nur diagonal geschlagen werden. Allerdings kann er sich nur 1 Feld bewegen und ist nicht imstande, zu übernehmen. Er kann nicht durch Mauern entfernt werden, hat aber eine Zahl von 1, sodass ihn jeder andere Stein übernehmen kann. Wenn der Zauberer entfernt wird, erhält ihn wieder der Spieler, der als nächstes ein Quadrat erzeugt, oder der schon eine oder mehr als der Gegner hat.
Ich hoffe, dass dieses Spiel den ein oder anderen anspricht und es würde mich freuen, wenn es auch einmal ausprobiert wird (: Ich hab nämlich das Gefühl, dass das Spiel ordentliche Spannung verspricht!
David Fincke