PrusaSlicer

Software zur Umwandlung von 3D-Zeichnungen (STL, OBJ, …) in Anweisungen für den 3D-Drucker (G-Code).

Beschreibung der Software

PrusaSlicer ist eine Slicer-Software speziell für 3D-Drucker des Herstellers Prusa, unterstützt aber auch Drucker von vielen anderen Herstellern.

Voraussetzungen

Wissen, welcher 3D-Drucker für den Druck verwendet werden soll. Das Programm steht für alle gängigen Betriebssysteme zur Verfügung (Windows, Linux, macOS).

Was produziert die Software?

PrusaSlicer wandelt 3D-Modelle in Maschinenbefehle für den Drucker um. Diese werden in einer G-Code-Datei gespeichert, die direkt an den Drucker gesendet werden kann.

Wofür kann ich die Software nutzen?

PrusaSlicer wird im LAB vor allem für die Prusa 3D-Drucker verwendet.

Wofür ist die Softwaren nicht gut geeignet?

Mit PrusaSlicer können keine 3D-Modelle erstellt werden. Die Software arbeitet nur mit schon fertigen 3D-Designs. Außerdem kann sie keine Files für den Ultimaker S5 und den Formlabs Form 3 des techLAB erzeugen, diese beiden Drucker benötigen andere Slicer.

Wie arbeitet die Software?

Für das Drucken eines 3D-Objektes muss dieses mittels so genannter Slicer-Software in Schichten zerlegt werden. Der Drucker baut das Modell aus diesen Schichten von unten nach oben auf, indem er einen dünnen Faden geschmolzenes Filament aus der Düse auf das Druckbett presst. Jede Bewegung des Druckkopfes ist ein eigener Befehl im G-Code, einer Textdatei, die vom Slicer erzeugt wird. Der G-Code beschreibt Bewegungen mit XYZ-Koordinaten und enthält zusätzlich Extruder-Befehle, die bestimmen, wo wie viel Filament gefördert werden soll. So erhält der Drucker Schritt für Schritt Kommandos wie „Fahre mit dem Extruder an Stelle [0,0,0]“, „Extrudiere dabei 1 cm Filament“, … um Schicht für Schicht das Modell aufzubauen.